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Mountainbiken auf Neuseeland
Mit dem Rad auf Neuseeland unterwegs zu sein, ist wohl ein Traum der meisten ambitionierten Mountainbiker. Die Landschaft hier ist einfach herrlich und wer mit dem MTB unterwegs ist, bekommt ein ganz eigenes Gefühl für Freiheit. Egal, ob eine geführte Tour oder auf eigene Faust, in Neuseeland gibt es viel zu entdecken. Allerdings sollte auch einiges an Zeit mitgebracht werden, empfehlenswert sind mindestens vier Wochen. Wer natürlich nur einen kleinen Landschaftsstrich entdecken möchte, kommt sicherlich auch mit etwas weniger Zeit aus. Wer die Tour im Voraus plant, kann so auch für feste Unterkünfte sorgen, ansonsten ist es ebenso möglich, auf Zeltplätzen zu nächtigen. Diese sind vergleichsweise günstig.
Aber es ist auch fast überall erlaubt, wild zu campen, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass man sich nicht eben auf einer Viehweide niederlässt. Viele Mountainbiker behaupten, dass Neuseeland das Land mit den meisten Zäunen sei. Ein Mountainbike kann vor Ort ausgeliehen werden, in den meisten größeren Orten gibt es die entsprechenden Anlaufstellen. Auch die Mitnahme des eigenen Mountainbikes ist möglich, hier verlangen die Airlines aber zum Teil einen kräftigen Zuschlag auf den Flugpreis. Das Klima auf Neuseeland ist mild, daher ist es das ganze Jahr über möglich, eine Tour mit dem Mountainbike oder mit dem Fahrrad zu unternehmen. In den Sommermonaten kann es allerdings recht heiß werden, da ist ein guter Schutz gegen die Sonne angebracht. Oder es wird gleich auf eine Tour mitten im Hochsommer verzichtet, schließlich ist das Jahr noch lang und es stehen viele Wochen und Monate zur Verfügung, in denen es nicht so heiß ist.
Für Mountainbiker mit einem gewissen Anspruch ist Neuseeland hervorragend geeignet. Das hügelige Gelände bietet immer wieder neue Herausforderungen an Können und Geschicklichkeit. In Neuseeland gibt es zudem einige extra angelegte Trails und es sind viele Straßen vorhanden, die durch den Busch führen, scheinbar wenig frequentiert, aber dennoch in sehr gutem Zustand. Allerdings dürfen nicht alle Wege befahren werden, denn einige sind den Fußgängern vorbehalten. Das ist zum Beispiel in vielen Nationalparks der Fall. Eine wirklich Kraft- und Mutprobe sind die Feuerschneisen, die sich an den steilen Hügeln des Landes befinden.
Neuseeland hat den Trend hin zum Mekka für Mountainbiker auch selbst erkannt und mit der Eröffnung eines neuen Streckennetzes darauf reagiert. Das neue Radnetz wurde bereits zum Teil eröffnet und trägt den Namen Nga Haerenga. Das gesamte Streckennetz ist etwas über 3000 Kilometer lang und bietet sehr abwechslungsreiche Touren für Einsteiger und Fortgeschrittene auf dem Rad. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade und viele sehenswerte Landschaften. So zum Beispiel die Vulkanlandschaften oder die Nationalparks.
Die Routen, die hier gefahren werden können, sind unterschiedlich lang und führen beispielsweise von Ohakune nach Horopito. Diese Strecke ist in erster Linie für Abenteuerlustige gemacht. Eine ungewöhnliche Pflanzen- und Tierwelt kann auf der Route, die von Süden nach Norden führt und rund 245 Kilometer lang ist, bestaunt werden. Auf allen diesen Wegen ist es möglich, sich durch einen Scout führen zu lassen oder die Strecke selbst zu erkunden.

