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12.12.2017 : 18:37 : +0100

Natur & Neuseeland Tiere

Natur und Tiere

Neuseeland hat eine der beeindruckensten Landschaften auf diesem Planeten; urzeitliche Wälder, endlose Sandstrände, raue Küstenstreifen, schneebedeckte Berggipfel, Vulkane, Flüsse und Seen. Die beeindruckende Landschaft, das gemässigte Klima und die faszinierende Vielfalt an Tier- und Pflanzenleben, haben es zu einem Nummer eins Ziel für Naturliebhaber aus der ganzen Welt gemacht. Nicht viele Länder haben solch verschiedene Landschaften, Umgebungen und Ökosysteme so nah beieinander.

Kea
Kea

Als die Europäer ins Land kamen waren etwa 70% der Landesfläche bewaldet. Mittlerweile sind noch etwa 15% des Landes von einheimischen Wäldern bedeckt dazu kommen weitere 5% Fläche mit schnellwachsenden importierten Bäumen wie Monterey Pine und Redwood für die neuseeländische Forstwirtschaft. Wesentliche Teile der ursprünglichen Wälder stehen unter Naturschutz zu guten Teilen in Nationalparks und so genannten Forest Parks. Zu den bemerkenswertesten Bäumen gehören im Norden der Kauri. Sie sind wie die meisten anderen Bäume immergrün, wie beispielsweise die Südbuchenarten, die hauptsächlich auf der Südinsel anzutreffen sind. Ebenfalls zu den größeren Bäumen gehören die Podocarpaceen die in tieferen Lagen beider Inseln vorkommen sowie die Nikau-Palme. In den niederschlagsreichen Gebiete insbesondere im Westen der Südinsel prägen Regenwälder das Bild. Die dort vorherrschenden Rimu und Südbuchen sind in vielen Fällen von Epiphyten wie dem Rata umschlungen. Unterhalb des dichten Walddaches machen sich zahlreiche Farne breit. Am imposantesten sind die Baumfarne die bis über 10 Meter hoch werden. Der bekannteste unter den Farnen ist der Ponga oder Silver Fern.